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Die Historie der Allergie und wie Allergie heute definiert ist.

Aktualisiert: 30. Dez. 2020


So viele Menschen in der ganzen Welt leiden an verschiedenen Allergien, aber

wie baut sich das eigentlich historisch auf?


Im Folgenden werden wir uns diesen Fragen widmen:


und woher kommt eigentlich der Begriff Allergie?


Wann trat die erste dokumentierte Allergie auf?


Wann und von wem wurde der wissenschaftliche Grundstock zur

Allergie gelegt?


Was verstehen wir unter Allergie heute?




Der Begriff der Allergie


Allergie leitet sich aus dem griechischen ab und zwar von allos ergon.

Darunter versteht man die Bereitschaft zu andersartigen vom Normalen abweichenden

Reaktion.


Die ersten bekannten Allergiker


Bereits vom ägyptischen König Menes war bekannt, dass er an einer Insektengiftallergie

verstarb und zwar an einem anaphylaktischen Schock

(Kreislaufzusammenbruch).

Hätte er einen Autoinjektor dabei gehabt, dann hätte er wohl eine gute Überlebenschance

gehabt. Doch dafür war die Zeit einfach noch nicht reif, diese lebensrettenden Geräte sollten erst viel später erfunden werden, aber dazu später mehr.


Im Jahr 1570 wurde von einer Katzenallergie berichtet, d.h. Personen bekamen

allergische Symptome, wie Bläschen auf der Haut und Atemnot als sie einen

Raum betraten in dem sich Katzen aufhielten.


1888 wurde bereits Hausstaub auf eine krankmachende Wirkung hin untersucht. An z.B. Milben oder gar an eine Allergie dachte zu diesem Zeitpunkt wohl niemand.


Und König Richard der III von England war Erdbeerallergiker.

Er bekam nach dem Genuss von Erdbeeren die typischen Symptome einer Nahrungsmittelallergie, wie Magendruck, Durchfall und asthmatische Beschwerden.


Die erste exakte klinische Beschreibung des Heuschnupfens erfolgte bereits im Jahr 1819.

Im 19 Jahrhundert wurden schon die ersten Haut- und Provokationstests

durchgeführt.


Der wissenschaftliche Nachweis für eine Allergie


Die ersten wissenschaftlichen Belege für die Allergie und

die Ermittlung, wer immunologisch für die Allergie beim Menschen verantwortlich

ist noch nicht so lange her.

Es passierte zur Zeit der Beatles nämlich 1967.

Zu dieser Zeit wurde von Herrn Professor Johansson vom Karolinska Institut

in Stockholm, Schweden und von dem Forscherehepaar Ishizaka in den USA das IgE (Immunglobulin E) im Serum/Blut des Menschen entdeckt. Damit bekam die Allergie ihr wissenschaftliches Fundament.


Das IgE stellte nicht nur die Basis für die Entwicklung von einer

Vielzahl serologischen Tests dar, sondern die Allergie wurde jetzt auch unter

wissenschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet und als Krankheit

wahrgenommen.


Aus dem Nähkästchen

Auf der 20 Jahrfeier in Bad Lippspringe, eine ehemalige Hochburg der Allergie in

Deutschland mit den wunderbaren Menschen Herrn Professor Erich Fuchs, Gott

hab ihn seelig, Herrn Dr. Debelic, auch schon bei Professor Fuchs und Herrn

Professor Bergmann, jetzt Charite Berlin, zur Entdeckung des IgE fragte Dr.

Wahl Professor Johansson, warum das IgE erst so spät entdeckt wurde. Er sagte

es lag an der sehr geringen Konzentration des IgE im Blut/Serum des Menschen.


Warum war es aber so schwer die Allergie nachzuweisen?


Die zum Nachweis erforderliche Menge IgE liegt nur im nanogarmm (ng) Bereich.

Vorher existierten schlichtweg nicht die Möglichkeiten, so geringe Konzentrationen im Blut/Serum zu bestimmen.


Allergie bedeutet:


Unter Allergie versteht man heute eine in zeitlicher, qualitativer (Beschaffenheit)

und quantitativer (Menge/Masse) Hinsicht erworbene, spezifische

Reaktionsveränderung des Organismus auf der Basis einer pathogenen

(krankhaften) Immunreaktion.

Diese drückt sich in verschiedenen Krankheitsbildern aus, wie Rhinitis,

Rhinokon-junktivitis, Asthma bronchiale etc.


Die die am meisten von der allergischen Erkrankung betroffen sind, sind die

Atopiker( die Veranlagung zur Allergie wird vererbt).


Auch konnte man über den allergischen Marsch die zeitliche Abfolge der

Allergien während des Lebensalters des Mensch verfolgen.An dieser Stelle wird bewusst auf den Menschen abgestellt, denn es gibt auch Allergien bei Tieren.


In Deutschland leidet jeder Dritte Einwohner an einer allergischen Erkrankung.

Die Allergie ist einer „Geisel“ der Menschheit, die man aber dank guter Forschung und Entwicklung vieler exzellenter Produkte, die kommerziell angeboten werden, gut im Griff hat.


Zur Behandlung werden heute eine Vielzahl von Produkten angeboten auf die

in einem nächsten Artikel noch eingegangen wird.

Das Spektrum erstreckt sich von Symptomatika, der spezifischen

Immuntherapie, den Einsatz von Encasings und Acariziden gegen die Milben und

noch mehr.


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Ihr Quitus Allergiko



 
 
 

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